Eine Heizung ist eine Einrichtung zur Erwärmung von Objekten oder Räumen.
Unter "Heizung" subsumieren sich sowohl Begriffe wie Gebäudeheizung, Raumheizung, Zentralheizung, Fernheizung, Fahrzeugheizung, Kohleheizung, Gasheizung, Elektroheizung, Wärmepumpenheizung, Pelletheizung als auch Bezeichnungen für Anlagenkomponenten wie z.B. Heizkessel, Heizflächen und Heizkörper.
Solar - Gas - Heizung für ein Einfamilienhaus
Sobald die Sonne scheint, liefern die Kollektoren Wärme. Diese wird im Solartank gespeichert. Die Kollektorenfläche und der Speicherinhalt sind so bemessen, dass ein Warmwasservorrat für mehrere Stunden oder Tage angelegt werden kann. Reicht die Sonnenwärme nicht aus, wird automatisch die Gasheizung zugeschaltet.
°Kollektorfläche 4 - 5m2
°Inhalt Solarspeicher 300 - 500l
°Anteil an der Wassererwärmung ca. 60%

1. Sonnenkollektoren 4. Solarspeicher 2. Hausanschlussleitung 5. Raumheizung 3. Gasheizkessel 6. Warmwasser
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Wärmepumpe
Die Wärmepumpe wandelt Wärme niedriger Temperatur in Wärme hoher Temperatur um. Im Verdampfer entzieht die Wärmepumpe der Umgebung – Erdreich, Grundwasser – gespeicherte Sonnenwärme und gibt diese plus der Antriebsenergie in Form von Wärme an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.
Wärme kann nicht von selbst von einem kälteren auf einen wärmeren Körper übergehen. Sie fließt immer von einem Körper hoher Temperatur zu einem mit niedriger Temperatur (zweiter Hauptsatz der Wärmelehre).
Daher muss die Wärmepumpe die aufgenommene Wärmeenergie aus der Umgebung unter Einsatz von hochwertiger Energie - z. B. Strom für den Antriebsmotor – auf ein zum Heizen und Warmwasserbereiten notwendiges Temperaturniveau bringen.
Eigentlich arbeitet die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, d. h. mit gleicher Technik, aber mit umgekehrtem Nutzen. Sie entzieht einer kalten Umgebung Wärme, die zum Heizen und Warmwasserbereiten genutzt werden kann.
Schema einer Wärmpepumpenanlage: